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Radfahren – weshalb dieser Sport allen hilft

April 11, 2019

Radfahren – eine vielseitige Sportart

Wer kennt es nicht noch: ‘’Mir gö ga Velofahre.’’ Wenn die ganze Familie am Sonntag auf die Räder gestiegen ist und losradelte. ‘Velofahren’ ist für mich auch immer eine schöne Erinnerung an die Kindheit. Jedoch ist Radfahren heute vielseitiger, denn je zuvor. Mit den E-Bikes sollte es konditionell jedem möglich sein, einige Kilometer zu radeln und mit der Vielzahl an verschiedenen Rädern findet wohl jeder ein passendes Sportangebot mit dem entsprechenden Nutzen für sich.

Hier nun eine Auflistung/Übersicht, welche Arten von Radsport es heute gibt und wie diese dir nützen werden:

Bitte beachte, dass ich in diesem Beitrag mehr auf die Outdoor-Aktivitäten eingehe. Selbstverständlich sollen die Räder auf den Indoor-Rennbahnen oder in den Fitnessstudios und die Hometrainer nicht ausgeschlossen sein.

 

Radfahren – gut für die Ausdauer

Der Klassiker – egal mit welchem Rad (Stadt-Rad, Rennrad, Mountain-Bike, E-Bike, Tandem etc.) trainierst du deine Fitness im Ausdauerbereich. Schon nur, wenn du das Rad für den Arbeitsweg benützt, hilft das deiner Gesundheit.

Wenn du deine Ausdauer nachhaltig verbessern willst, fahre mindestens (!) 30 Minuten Rad 3x/Woche – egal wie, wo und was.

 

Radfahren –gut für die Kraft

Vor allem bei steilen Anstiegen spürt man gut, wie die Oberschenkelmuskulatur arbeitet. Je tiefer deine Gänge sind (tiefer: du musst mehr Kraft aufwenden für eine Umdrehung), desto anstrengender ist dies für deine Muskulatur.

Du kannst gut auf dem Rad ein Intervalltraining an ein und derselben Stelle machen: Vollgas den Berg hoch und runtersausen. Wieder hoch. Runter. Hoch. Runter. Usw.

Ich persönlich finde den Kraftanteil auf dem Hometrainer (oder auf einer Rolle) am höchsten.

 

Es gibt übrigens auch ‘Fixie Bikes’: das sind Räder, welche nur einen Gang haben und keine Bremsen. Alles funktioniert mit Kraft: Den Berg hochfahren und das Bremsen. Diese empfehle ich nur geübten Fahrern, das Bremsen muss geübt sein für die Strassen. 😉

 

Radfahren –gut für das Gleichgewicht

Du denkst, dass Radfahren sehr einfach ist? Schaue mal einem Erwachsenen dabei zu, Radfahren zu lernen. (Vorstellungspause)

Für die meisten ist es selbstverständlich, aufs Rad zu steigen und loszufahren. Nicht jeder kann das. Es braucht dafür Koordination und Gleichgewicht. Man muss auch seine Bauchmuskeln anspannen.

 

Bist du schon mal auf einem Einrad gefahren? 😉

 

Radfahren – gut für die Koordination

Wenn du schon mal Downhill-Bike gefahren bist, weisst du, wie schnell alles geht und wie viele Dinge man gleichzeitig koordinieren muss. Gewisse Radsportarten funktionieren ohne Koordination schlichtweg einfach nicht. Kennst du beispielsweise Radakrobatik?

Diese Leute performen Unglaubliches!

 

Radfahren – gut zum Abnehmen

Bewegung tut gut! Auch mit Gelenkbeschwerden oder starkem Übergewicht kannst du Radfahren. Alles, was deinen Körper bewegt und anstrengt hilft dir, dein Fett zu reduzieren. Besonders, wenn du nicht immer in der gleichen Intensität fährst, verbrennst du mehr Fett und profitierst besser vom Sport. Es spielt auch keine Rolle, wenn du mal absteigen und laufen musst, Hauptsache du bist draussen und bewegst dich 😊

 

Radfahren – gut zum Abschalten

Abends nach der Arbeit in den Sonnenuntergang fahren? Einfach den Kopf lüften und leer werden lassen? Eher tiefe Belastungen im Ausdauerbereich helfen sehr, Stress zu reduzieren und sich einfach etwas gutes zu tun.

Schalte den Kopf aber nicht zu fest ab, wenn du auf einer befahrenen Strasse unterwegs bist 😉 Trage IMMER einen Helm, auch wenn du nur ganz gemütlich fährst. (Nein, Leute ohne Helm sind NICHT cooler – das dachte ich früher in der 8. Klasse auch immer, heute weiss ich es besser).

 

Radfahren – gut, um am Limit zu trainieren

Wie vorhin bereits erwähnt – man kann sich körperlich richtig ‘kaputtmachen’ im positiven Sinne mit Radfahren. Auch hier kommt es weniger auf den Typ von Rad drauf an, sondern vielmehr auf die Art und Weise, wie man damit fährt.

Bei einem Spinningvelo (zu Hause/Fitnesscenter/Spinning-Stunden) kann man beispielsweise einfach die Bremse immer etwas zudrehen, outdoor wählt man hüglige Gebiete oder schaltet die Gänge runter.

Auch psychisch kann Radfahren herausfordernd werden, wenn es extrem steil runter geht oder man in kurzer Zeit viele Hindernisse zu überwinden hat.

Auch die zahlreichen Wettkampfmöglichkeiten im Radsport sind bemerkenswert. Du kannst dies sonst mal googlen 😊 ist echt interessant.

 

Radfahren – gut für einen Adrenalinkick

Schon mal mit dem Trial-Bike in einem Park gewesen oder eine Trial-Strecke runtergefahren? Adrenalin Pur – es geht sehr rasant, Action pur und garantiert Adrenalin. Auch Downhill oder Mountainbiking sind für Actionliebhaber geeignet. BMX wäre auch eine Versuchung wert 😊 Kommt immer auf die Strecke draufan.

 

Radfahren – gut, um Spass zu haben

Radfahren ist auf keinen Fall monoton oder langweilig. Du kannst dir deine Ausfahrt spannend gestalten:

  • Schon mal Tandem-Rad gefahren? (weisst du, das ist diese Art von Rad, wo einer immer vollgas am Treten ist und der andere entspannt) 😉

  • Fahre über Stock und Stein

  • Fahre ein (gemähtes und trockenes!) Land/Wiese runter

  • Versuche durch ein Wäldchen zu fahren, ohne dabei absteigen zu müssen.

  • Fahre durch ein kleines Bächlein

  • Fahre ohne Hände am Lenker, wenn du geübt bist (wenn der Untergrund stabil & eben ist)

  • Hast du einen Radanhänger? Toll, lade ein, wen oder was du kannst 😉

  • Schon mal mit Radfahren auf dem Schnee probiert? (nicht jedes Rad ist dafür geeignet)

  • Schon mal eine (kleine) Treppe runtergefahren?

  • Balanciere auf einem Randstein, bleibe so lange wie möglich oben

  • Versuche, so lange wie möglich mit dem Rad an Ort und Stelle stehen zu bleiben, ohne einen Fuss abstellen zu müssen.

  • Versuche, so lange wie möglich von Punkt A zu Punkt B zu benötigen (möglichst nicht vorwärts fahren zu müssen).

  • Kannst du über Linien hüpfen oder nur auf einem Rad fahren?

Experimentiere hier etwas, es gibt vieles zu entdecken (die Autorin übernimmt keine Garantie – du kennst ja deine Grenzen und weisst, dass du einen Helm tragen sollst, oder?).

 

Radfahren – gut für jeden

Schon Kleinkinder werden früh aufs Rad gesetzt. Zu Beginn ist’s ein Dreidrad, dann ein Kinderrad mit Stützrädern. Wenn die Balance da ist, können die kleinen Stützräder abgenommen werden. Sollte die Ausdauer noch nicht so vorhanden sein, kann man das Kinderrad bei einem Elternteil hinten an deren Rad anhängen (oder man besitzt ein Anhänge-Rad).

Senioren, welche nicht mehr für eine lange Zeit eine höhere Belastung möchten, sind heute mit E-Bikes sehr gut bedient.

Jeder kann auf dem Rad genau so und dort fahren, wo er gerne möchte und es ihm Freude bereitet.

 

Wie fährst du am liebsten Rad? Wo in der Natur gefällt es dir am besten? Hast du den Service an deinem Gefährt schon gemacht?

Nichts wie raus damit! 😊 Have fun!!

 

 

Ps. im nächsten Beitrag liest du, wie du dich auf die Fahrrad-Saison vorbereiten kannst und deine Ausdauer fürs Fahrradfahren schon mal verbessern kannst

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