© 2016-2019 by Nicole Turtschi

  • Wix Facebook page
  • Instagram
  • LinkedIn Social Icon
  • Google Places Social Icon

BLOG + NEWS

Sport und Geld: Wie viel will ich ausgeben?

September 21, 2018

Viele von uns kennen es: Das Gefühl, dass ‘es zu teuer ist’. Finden Sie die Fitnessabos zu teuer, gehen Sie nicht zum Sport weil es etwas kostet? Oder geben Sie für den Sport so viel Geld aus, dass Sie bei anderen Dingen zurückstecken? Hier decken wir die Gründe auf, welche unsere Blockaden gegenüber Geld in Bezug auf unsere Gesundheit lösen können (und sollten). Sie lesen über Selbstwert und darüber, was Sie tun können, wenn Sie wirklich kein Geld übrig haben.

Wenn Geld das Hindernis ist

Überlegen Sie sich, etwas für Ihre Gesundheit, Ihre Figur oder Ihre Freude zu tun? Hätten Sie damit schon lange angefangen, wenn es gratis wäre? Ist bei Ihnen das Geld DAS Hindernis?

 

Dann lesen Sie hier, wie Sie auch dieses Hindernis überwinden können, ohne dabei mehr Geld haben zu müssen 😊

 

Das ist aber viel Geld

Sie würden gerne ein Abo lösen oder einen Kurs besuchen, schrecken aber vom Gesamtpreis zurück?

Ich verstehe Sie total – besonders wenn sich der Preis im vierstelligen Bereich befindet, schreckt man schon mal ein wenig zurück.

 

Hierzu möchte ich Ihnen gerne einige Tipps geben, wie Sie das etwas anders anschauen können.

Zuerst ist es wichtig, zu identifizieren, woher die Einstellung genau kommt.

 

Warum denke ich, dass es ‘zu teuer’ ist?

Ganz einfach, weil das Produkte/die Dienstleistung etc. es Ihnen nicht der Wert ist. Es hat keinen Wert für Sie oder Sie sind sich selbst zu wenig Wert, um es zu kaufen. Eines von den beiden.

Nichts ist zu teuer. Selbst ein für Sie noch so überteuertes Markenprodukt mit einer Marge von 90% ist nicht zu teuer. Alles hat irgendwo seine Berechtigung – nur sehen wir sie oft nicht.

Teilweise finden wir ja ein und dasselbe Produkt bei Anbieter A viel günstiger als bei Anbieter B. Fragen Sie sich da manchmal, weshalb das so ist? Wenn nicht, dann empfehle ich Ihnen, sich dies mal zu überlegen. Vielleicht sind die Anstellungsbedingungen bei Anbieter A nicht gerade toll, vielleicht wird die Umwelt belastet, vielleicht wird der Handel unfair sein oder vielleicht will der Anbieter einfach mit einem günstigen Produkt locken, damit sie seine anderen Produkte auch kaufen.

Denken Sie jetzt kurz nach. Was war das letzte Produkt, welches Sie als zu teuer empfunden hatten? Wo haben Sie dies gesehen? Weshalb war es wohl ‘teuer’? Ist es denn wirklich teuer? Oder möchten Sie einfach Ihr Geld nicht darin investieren?

 

Was würden Sie sonst mit dem Geld machen?

Ich gebe Ihnen ein anschauliches Beispiel:

Max weiss, dass er sich seiner Gesundheit zu liebe etwas mehr bewegen sollte.

Er findet ein cooles Angebot, welches Ihm auch Spass macht. Der Preis beläuft sich auf 150 CHF pro Monat; sprich 1'800 CHF pro Jahr.

Obschon Max sein Training bis jetzt schon immer weiter hinausgezögert hat (es sind schon Jahre vergangen…), will er nun trotzdem nicht starten. Grund: zu teuer.

Kennen Sie das? Wie lange möchten Sie schon mit einem coolen Training (oder etwas anderem) beginnen, finden aber nichts ‘Günstiges’, das ihren Vorstellungen entspricht?

 

Vielleicht wär’s mal an der Zeit, Ihre Einstellung zu überdenken. Wenn Sie die 150 CHF pro Monat haben, dann investieren Sie sie einfach! Geld macht Sie auf dem Konto nicht glücklicher. Versichert sind Sie, verhungern werden wir nicht.

Wie wollen Sie Ihr Geld sonst investieren? Wollen Sie sich damit etwas Gutes tun? In die Ferien gehen?

Ja, klar, Ferien klingen toll. Wie aber klingen Ferien, wenn Sie krank sind oder total müde vom Alltag sind? Oder wie stellen Sie sich Ferien vor, wenn Sie sich die ganze Zeit Gedanken über Ihre Figur machen oder sonstige gesundheitliche Beschwerden haben?

 

Die Frage, die Sie sich beim Investieren von Geld stellen können ist so einfach:

Investiere ich mein Geld für kurz- oder langfristige Zufriedenheit?

 

Ein gutes Essen mit einer Flasche Wein, ein neues Kleidungsstück, ein Konzert oder ein Ausflug beispielsweise sind kurzfristig. Sie tragen zu Ihrer Freude bei, sind meist jedoch nicht nachhaltig.

Eine Investition in Ihre Gesundheit jedoch, wie beispielsweise qualitativ hochwertige Nahrung, Ausgaben für ein gutes Training, Ernährungsberatung, ein spiritueller Kurs oder ähnliches sind von Dauer.

Denken Sie weiter. Weiter als nur bis 2019. Was bleibt wirklich? Ein Buch, ein Training oder eine Partynacht?

 

Beobachten Sie mal Ihr Konsum- und Ausgabeverhalten. Wo fliesst Ihr Geld hin? Wie viele Male essen Sie auswärts, bestellen sich Essen, gehen etwas Trinken, kaufen sich neue Kleidung, kaufen beim Tanken noch etwas, nehmen ein Kaffee oder Brötchen?

Sie werden wahrscheinlich auf mehr als 150 CHF pro Monat kommen und dürfen dann selbst abwägen, ob Sie Ihre Gewohnheiten ändern möchten oder nicht 😊

 

Ps. Sport ist übrigens jedes Mal wie Ferien – Ferien im Kopf. Mit Sport können Sie also regelmässig in die Ferien gehen – die Gedanken auf etwas Anderes lenken. Diese Ausrede mit den Ferien funktioniert also nicht mehr 😉

 

Was, wenn Jeder so denken würde wie ich?

… was wäre dann? Wäre dies eher positiv oder negativ für unsere Umwelt (Menschen, Unternehmen, Natur etc.?)

 

Machen Sie sich ein Budget

Was würden Sie dafür geben, um Ihr Ziel zu erreichen? Was würden Sie dafür geben, wieder gesund zu sein? 10kg leichter zu sein? Den Marathon laufen zu können?

Definieren Sie einen Betrag.

Wenn Ihnen Ihr Ziel beispielsweise einmalig oder pro Jahr/Monat 100.- Fr. Wert ist, dann suchen Sie nach dem geeigneten Angebot, welches in Ihr Budget passt.

Sie können sich auch überlegen, was Sie zum Erreichen Ihres Zieles brauchen. Beispiel: Sie wollen 10kg abnehmen und wissen, dass die Ernährung beim Abnehmen 70% ausmacht, der Sport ungefähr 30%. Sie entscheiden sich, einen Termin bei einer Ernährungsberaterin abzumachen und möchten vielleicht noch 1x pro Woche ein Sportangebot nutzen. Nun recherchieren Sie und vergleichen die Angebote. Wählen Sie dasjenige Angebot aus, welches Sie wirklich am liebsten möchten, nicht einfach dasjenige, welches am günstigsten ist. Sonst werden Sie zuerst das günstige bezahlen und später, da das andere eigentlich ja doch besser gewesen wäre, Ihren Favoriten auch noch. Gönnen Sie sich das für Sie beste – weil Sie es sich Wert sind. Das Beste muss ja nicht immer das teuerste sein, oder?

 

Und jetzt wenn Sie Ihr Budget haben, DÜRFEN Sie den gesamten Betrag investieren. Brauchen Sie das Geld und haben Sie Freude dabei, einen Schritt näher zum Ziel zu kommen und mit dem Mittel Geld etwas für sich zu tun.

 

Ich möchte Sie hier nicht anspornen, übermässig Geld auszugeben, sondern vielmehr dazu bewegen, alte Muster, Einstellungen oder Gedankenformen zu identifizieren, reflektieren und gegebenenfalls loswerden, und erneuern. Häufig hängen wir noch in der Vergangenheit fest. Wir denken, wie wir (oder meist unsere Eltern, Autoritätspersonen) immer gedacht haben und behalten diese Gedanken einfach bei, ohne sich darüber bewusst zu sein. Gerade früher hatten viele Familien Geldprobleme und konnten sich nicht viel nebst den obligaten Ausgaben leisten. Ist das bei Ihnen immer noch so? Früher waren die Preise und Stundenlöhne tiefer – wollen Sie die Personen/Arbeiten immer noch zum Preis von früher bezahlen?

Da wir und die Gesellschaft sich verändern, sollten ebenso unsere Gedanken angepasst werden– egal wie lange sie früher mal korrekt waren. Das Leben ist wie ein Zyklus – alles ändert sich und nichts bleibt ewig

 

Unser Selbstwert

Ich behaupte Folgendes: «Wenn wir uns etwas, das uns wirklich langfristig guttun würde, nicht leisten/kaufen (wollen), da es in unseren Augen ‘zu teuer’ ist, haben wir einen zu tiefen Selbstwert.»

 

Denn wenn wir uns wichtig genug sind und unserer Gesundheit, unserem Sein, Vorrang geben, werden wir die Situationen, Schwierigkeiten und Hindernisse meistern, um mindestens den Minimalbetrag für uns selbst investieren zu können. Wir werden uns richten und alles dafür tun, das Training, die gesunden Lebensmittel oder den Coach finanzieren zu können. Weil es uns wichtig ist. Und weil wir erkannt haben, was auf Dauer wirklich Sinn macht und was nicht.

 

Dies erfordert natürlich eine gewisse Zeit an Reflektion. Wenn Sie über den Selbstwert reflektieren möchten, hilft es zu verstehen, was der Selbstwert überhaupt ist:

 

Unser Selbstwert ist auf vier Säulen aufgebaut:

  1. Selbstakzeptanz

    • Positive Einstellung zu sich selbst (als Person)

  2. Selbstvertrauen

    • Positive Einstellung zu den eigenen Fähigkeiten/Leistungen (Selbstsicherheit)

  3. Soziale Kompetenz

    • Erleben von Kontaktfähigkeit (wie man in Situationen mit Menschen handelt)

  4. Soziales Netz

    • Eingebunden sein in (positive) soziale Beziehungen (in welchen Beziehungen man ist)

 

Wenn Sie sich diese vier Säulen nun so anschauen, welche hindert Sie wohl daran, Ihr Geld sinnvoll für sich selbst zu investieren?

Wie kann sich ein Training (oder das ‘Teure’, an welches Sie gerade denken) auf die Verbesserung Ihrer vier Säulen auswirken? Was verändert sich, wenn ich es mir leiste? Was verändert sich, wenn ich es mir nicht leiste? Was bräuchte ich, damit sich etwas an meinem ist-Zustand ändern könnte?

 

Nehmen Sie sich die Zeit. Es ist Zeit für Sie. Reflektieren heisst weiterkommen. Instagram, Zeitung und TV laufen Ihnen nicht davon. Ihr Problem jedoch, das ist wie ein Schneeball. Es fing ganz klein an, rollte dann immer weiter, wurde grösser und wird Sie, wenn Sie es nicht stoppen, irgendwann überrollen. Je später Sie beginnen, sich zumindest mal Gedanken darüber zu machen, desto grösser wird der Schneeball.

Stoppen Sie Ihn jetzt.

Heute.

Ganz einfach. Reflektieren ist der Start.

 

Und dann, dann fragen Sie sich, wie viel es Ihnen Wert ist, den Schneeball zu stoppen, zu schmelzen oder zu zertreten. Und dann, dann investieren Sie, um dieses Problem eine Erfahrung zu machen, aus welcher Sie lernen durften.

 

Wenn Sie WIRKLICH kein Geld haben

Gehören Sie zu den Personen, welche Ende Monat eher rote als schwarze Zahlen lesen? Möchten Sie aber trotzdem Sport treiben?

Kein Problem, Ihnen bieten sich die folgenden Möglichkeiten an:

 

  1. Betätigen Sie sich selbst. Bringen Sie sich mit Videos, Büchern oder anderen Mitteln selbst bei, wie Sie sich bewegen können. Sie finden hier auf dem Blog sehr viel Inspiration für gesunde Bewegung. Gehen Sie raus, schnüren Ihre Schuhe und starten einfach mal

  2. Bewegen Sie sich mit ein paar Kollegen oder einer Freundin. Oder trommeln Sie eine Gruppe zusammen, welche sich regelmässig trifft. Sie können zusammen trainieren, zusammen etwas leiten und zusammen Spass haben.

  3. Machen Sie Spaziergänge, ersetzen Sie Treffen im Café/Restaurant durch Wanderungen, Velotouren oder Bewegung in der Natur mit Ihrem Rendez-Vous.

  4. Sie könnten Trainings leiten – irgendeine Stärke haben Sie sicher, welche Sie z.B. Kindern weitergeben könnten. Das kostet Sie nichts – dafür erhalten Sie viel Bewegung und Dankbarkeit (& vielleicht sogar Lohn).

  5. Vereine/Clubs haben sehr günstige Mitgliederbeiträge. Meistens bezahlen Sie pro Jahr weniger als 100 CHF. Das kriegen Sie hin. Und wenn nicht, fragen Sie den Verein einfach mal an, ob Sie anstelle von Geld sonst eine Gegenleistung anbieten dürften.

  6. Studenten haben mit dem Uni-Sport-Angebot eine tolle Möglichkeit, welche zum Nutzen da ist.

  7. Stellen Sie Ihr Leben um. Schreiben Sie sich mal einige Monate (zumindest 2) auf, wohin Ihr Geld fliesst. Vielleicht haben Sie eine unnötige Ausgabequelle, welche sich vermeiden liesse.

  8. Wenn Sie Geld vom Staat beziehen, fragen Sie nach, ob Sie ein Budget für Ihre Gesundheit erhalten. Sie müssen wirklich von Herzen gesünder werden wollen, dann werden Sie gemeinsam eine Lösung finden. Vielleicht finden Sie auch eine Stiftung, welche Personen wie Sie mit einem Beitrag unterstützen kann.

  9. Reden Sie mit den Leuten. Wir sind alles nur Menschen. Wenn Sie alle vorherigen Punkte nicht umsetzen können und Sie WIRKLICH einfach keine finanziellen Mittel haben, fragen Sie um Rabatte/Gratistrainings oder was sich anbieten könnte. Wenn Ihnen jemand hilft, können Sie vielleicht dann auch mal jemandem helfen. Hier ist es mir aber wirklich wichtig, dass Sie die Leute nicht ausnützen. Wenn Sie wieder bezahlen können, tun Sie dies auch. Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst auch behandelt werden möchten.

 

Meine Einstellung zu Geld

Wie stehen Sie zu Geld?
Finden Sie Geld ist etwas Schlechtes?

Finden Sie Geld macht nicht glücklich?

 

Häufig höre ich Sätze wie «es ist mir zu teuer», «ich kann mir das nicht leisten», «ich habe zu wenig/kein Geld» oder Ähnliche.

Wie Sie ja sicher schon wissen, folgt Energie Gedanken. Energie folgt dorthin, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken. Wenn wir uns also auf etwas Negatives, auf einen Mangel, konzentrieren, wir sich dies manifestieren & materialisieren.

 

Da wir uns für das Positive in unserem Leben öffnen wollen, empfehle ich Ihnen ganz einfach, von nun an den folgenden Satz zu verwenden: «es ist nicht in meinem Budget».

Denn damit machen Sie sich nicht kleiner, schlechter, ärmer und grenzen sich nicht selbst ein. Sie entscheiden sich mit dieser Aussage bewusst, Ihr Geld anderweitig zu investieren.

 

Viel Freude, Wohlstand und Erfolg wünsche ich Ihnen von Herzen.

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

Please reload

xung macht yung

in den Medien

Please reload

Events

Please reload

Blogbeiträge "Wissen"

Please reload

Die aktuellsten News auf Facebook
  • Facebook Basic Square
Die neusten Infos gibt's hier:
  • Facebook Basic Square