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Rückenschmerzen und Hexenschuss Teil 1: Vorbeugung und Selbsthilfe

May 23, 2018

Leiden Sie oder eine bekannte Person unter Rückenschmerzen? Ist Ihnen aufgefallen, dass auch schon jüngere Menschen immer häufiger über Rückenschmerzen (besonders im unteren Bereich) klagen oder Sie hie und da wieder von einem Hexenschuss hören? Vielleicht sind Sie selbst davon betroffen und möchten sich hier erkundigen, wie Sie oder Ihre Kollegen/Familie diese unangenehme Sache vermeiden oder lindern/loswerden können.

Teil 1: Die Vorbeugung von Schmerzen

Heute lesen Sie, wie Schmerzen im Rücken und Hexenschüsse gar nicht erst zum Thema werden sollten. Ich empfehle Ihnen jedoch, diesen Beitrag auch zu lesen, wenn Sie schon Probleme haben. Die präventiven Massnahmen sind gleichenfalls für Sie geeignet – auch wenn es schon «zu spät zum Vorbeugen» scheint. Es ist nicht zu spät 😊

 

Ich will einen starken und gesunden Rücken

Einige haben ihn schon, einige bekommen ihn bald und viele träumen nur noch davon: einen schmerzfreien Rücken.

Sind Sie eine der glücklichen Personen, welche keine Rückenbeschwerden haben, so dürfen Sie sich und Ihren Körper mit Ihrer Körperhaltung mal ausgiebig lohnen.

Wollen Sie auch in Zukunft und im Alter schmerzfrei und beweglich bleiben, so wird Sie wahrscheinlich die nachfolgende Auflistung interessieren:

 

Wie kann ich vorbeugen?

Damit wir gesund bleiben oder es werden, haben sich die folgenden Punkte bewährt.

 

Wählen Sie für sich aus der nachstehenden Liste die für Sie stimmigen Punkte aus. Je mehr Sie umsetzen, desto besser. Natürlich können Ihnen auch noch weitere Methoden helfen.

 

  • Bewegen Sie sich oft (JEDEN Tag). Sie müssen sich vorbeugend nicht verausgaben, aber in Bewegung sein.

  • Vermeiden Sie längeres Sitzen/verharren in der gleichen Position. Stehen Sie einfach zwischendurch kurz auf, laufen einige Schritte oder bewegen Ihren Körper mit Übungen wie Hüftekreisen, strecken, schwingen, hüpfen oder schütteln. Sie können sich zudem noch besser konzentrieren – ein weiterer Vorteil einer kurzen Unterbrechung.

  • Achten Sie auf eine gerade Körperhaltung. ACHTUNG! Dies lesen Sie vielleicht jetzt schon zum gefühlt hundertsten Mal. ABER. Es ist wirklich wichtig. Ihre Schultern sollten stets hinten gesetzt sein und Ihr Kopf hängt bei einer geraden, aufrechten Haltung NICHT nach vorne. Gehen Sie doch kurz zum Spiegel (jetzt) und betrachten Ihren Körper. Ist Ihr Kopf weiter vorne als der Rest des Körpers? Hängen Ihre Schultern nach vorne? Sind Ihre Beine in X- oder O-Form? Ist Ihr Rücken rund oder haben Sie ein übertriebenes hohles Kreuz (ein bisschen ist normal, keine Sorge). Ist Ihr Becken fest nach vorne oder hinten gebeugt? Checken Sie kurz alle diese Punkte durch. Sollte Ihnen einer auffallen, so nehmen Sie für eine gewisse Zeit die korrekte Haltung ein, Ihnen wird sofort bewusstwerden, wo Sie mehr trainieren oder dehnen müssen. 😉

  • Stehen Sie IMMER auf beiden Beinen – nicht nur auf einem. Auch nicht überkreuzt oder versetzt. Schön parallel nebeneinander. Der Druck auf den Füssen sollte vorne (Zehenballen innen und aussen) und hinten bei der Ferse überall gleich gross sein. Vermeiden Sie Schuhe mit Absätzen.

  • Stehen Sie IMMER mit leicht gebeugten Beinen. Fast alle Menschen, welchen ich bisher begegnet bin, «rasten» ihre Knie ein. Das heisst, die Beine sind dann ganz durchgestreckt, das Gewicht ist voll auf dem Gelenk. Vermeiden Sie das. Stehen Sie leicht in den Knien – einfach gerade so, dass Sie merken, dass es nicht «einrasten» kann. Ihre Muskeln fangen Schläge auf und balancieren Sie. Zudem ist der Energiefluss besser und Ihnen steht mehr Energie im Sinne von Power zur Verfügung. (ps. Sie müssen sich bei diesem Punkt wahrscheinlich immer wieder daran erinnern – das «Einrasten» passiert automatisch – Bequemlichkeit, Gewohnheit)

  • Trainieren Sie Ihre Bauchmuskulatur. Vergessen Sie dabei nicht die innere Tiefenmuskulatur des Rumpfbereiches.

  • Trainieren Sie Ihre Rückenmuskulatur – oben, in der Mitte und besonders der untere Bereich (Lende)

  • Trainieren Sie Ihr Gesäss

  • Trainieren Sie Ihren Beckenboden (für Mann und Frau)

  • Dehnen Sie täglich Ihre Brustmuskulatur – damit Ihre Körperhaltung schön aufrecht wird oder bleibt und Ihre Schultern zurückkommen.

  • Benützen Sie beide Seiten Ihres Körpers. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, nicht wahr? Versuchen Sie mal, Ihre Tasche auf der anderen Körperseite zu tragen oder den Gegenstand/das Kind mit dem anderen Arm hochzuheben. Schon nur, wenn wir jedes Mal unsere Einkaufstasche auf der anderen Schulter tragen, kann sich der Körper wieder etwas mehr ausbalancieren.

  • Trinken Sie viel Wasser. Ganz gewöhnliches Wasser aus der Leitung in zimmertemperatur. Ohne Kohlensäure. Dies hilft dem Körper, die Reize und Signale besser zu leiten und macht Ihn geschmeidiger und gesünder. So einfach.

  • Vermeiden Sie Alkohol. Zerstört unsere Zellen. Die bräuchten wir aber noch, oder?

  • Überdenken Sie Ihre Ernährung: wie Sie ja vielleicht schon wissen, macht Übersäuerung unseren Körper krank und alt. Essen Sie somit basenüberschüssig. Wie das geht? Wenn Sie schon nur darauf achten, dass mindestens die Hälfte JEDER (jeder!) Mahlzeit aus Vitalstoffen wie frischen Früchten, Gemüse, Sprossen, Beeren oder Salaten besteht, kann die zugeführte Säure besser neutralisiert werden. Mit dem Wissen, dass alle tierischen Lebensmittel (besonders die eiweiss-/proteinhaltigen) sehr säuernd wirken, lassen Sie die besser weg oder reduzieren Sie zumindest. Schränken Sie Ihren Fleischkonsum sich und der Umwelt zuliebe etwas ein und geniessen Sie Käse (besonders Hartkäse) einfach ab und zu mal «als etwas Spezielles», nicht jeden Tag. Zu den Besonders säurebildenden, und damit krankheits- und entzündungsfördernden Nahrungsmitteln gehören unter anderem: Fleisch, Käse (besonders der harte), einige Milchprodukte, das Gelbe vom Ei, Süssgetränke, Brot, Teigwaren, Getreide, Koffein, Laugenbrötchen, Gebäck aller Art, Fisch, Garnelen, Cornflakes etc.

  • Trinken Sie weniger Kaffee oder lassen Sie ihn ganz weg. Er versäuert uns und enthält viel Koffein, welches unser Hormonsystem durcheinanderbringt. Sollten Sie nicht auf Kaffee verzichten wollen (aus welchen Gründen auch immer), so trinken Sie zumindest koffeinfreien. Besser wäre Getreide- oder Früchtekaffee. Oder natürlich Tee (ungesüsst, nicht Schwarz- oder Grüntee) und Wasser, kohlensäurefrei.

  • Vermeiden Sie Stress – gönnen Sie sich bewusst Zeit für sich. Zeit in der Natur. Zeit für Dinge, die Sie gerne tun (machen Sie das?).

  • Reduzieren Sie den Druck, welcher auf Ihnen lastet. Sie werden Ihre Strategie finden, etwas anzugeben. Andere Personen helfen gerne, Sie dürfen deren Hilfe auch mal annehmen (falls Sie Mühe damit haben).

  • Loben Sie Ihren tollen Körper für alles, was er tagtäglich für Sie leistet! Seien Sie ihm dankbar und schätzen Sie ihn (ja, auch wenn Sie vielleicht manchmal Mühe mit ihm haben).

  • Viele angestaute negative Emotionen wie Wut, Ärger, Hass, Groll, Neid, Gier und solches können zu heftigen Schmerzen im mittleren und unteren Bereich des Rückens führen. Lassen Sie den Ballast los – vielleicht schreien oder heulen Sie es raus, sprechen mit einer lieben Person darüber oder duschen es ab. Beim Sport geht da auch ein Teil davon weg – toll, nicht wahr? Ansonsten hilft es sehr, zu vergeben, vergessen und loszulassen. Teilen Sie Ihre Liebe und Güte – es wird viele, viele Male zu Ihnen zurückkehren

  • Duschen Sie mit Salz (lesen Sie dazu den Blogbeitrag, ist auch hier aufgeschaltet)

 

Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Neugier und gutes Gelingen bei Ihren Tests mit den obigen Punkten. Sie können natürlich auch noch andere, Ihnen bekannte Methoden anwenden. Alles zu Ihrem Guten. Sollten Sie nicht so recht wissen, wie Sie Ihre Muskulatur (siehe oben) trainieren können, fragen Sie einen Trainer/Trainerin.

 

Ps. Ich selbst leide nicht an Rückenschmerzen. Ich schreibe dies meinem aktiven und gesunden Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung zugute und verdanke einen schönen Teil sicher auch Pranic Healing. Pranic Healing ist eine berührungslose Energieheilmethode mit welcher man die Blockaden und Störungen (z.B. aufgrund von Fehlhaltungen oder psychischer Natur) schon auflösen kann, bevor sie sich überhaupt in unserem physischen Körper bemerkbar machen. So muss ich meine «kleinen und grösseren Fehler» nicht ausbaden – so gut 😊 Sie finden Beschriebe und Therapeuten in Ihrer Nähe unter www.pranichealing.ch.

 

Interessiert an mehr?

Sie lesen hier schon bald den Teil 2. Ich berichte über die Entstehung, mögliche Ursachen und Auslöser von Rückenschmerzen und Hexenschüssen.

Sie lesen auch, was Sie tun, wenn Sie schon Rückenschmerzen haben oder gerade einen Hexenschuss hatten oder noch an den Folgen leiden. Und vorallem finden Sie heraus, weshalb Sie überhaupt Schmerzen haben.

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