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BLOG + NEWS

Häufige Fehler beim Sport

October 27, 2018

Haben Sie das Gefühl, manchmal etwas nicht ganz richtig zu machen? Sehen Sie keine Fortschritte, obschon Sie relativ häufig und regelmässig trainieren? Verletzen Sie sich häufig? In diesem Blog lesen Sie die häufigsten Fehler, welche beim Training gemacht werden.

Zu wenig oder zu viel Regeneration

Häufig treffe ich Personen, welche mit 1x Sport pro Woche starten und dadurch einige Kilos verlieren können und auch fitter werden. Sie schildern mir, dass sie zu Beginn super abgenommen oder an Leistung aufgebaut haben, dies aber nicht nachhaltig gewesen sei.

Dies erscheint durchaus logisch, wenn Sie den Fakt berücksichtigen, dass ein Training nur dann wirklich wirkt, wenn Sie es mehrmals und in den passenden Abständen tun.

Ich empfehle (je nach Training) dem Muskel ungefähr 48 Stunden Regeneration zu gönnen, bevor eine nächste, identische Trainingseinheilt folgt.

Wenn Sie Ihrem Körper jedoch gleich 6 Tage Regeneration gönnen, hat er längst schon wieder alle Muskeln abgebaut, welche er vorher aufbauen konnte.

 

Ebenfalls nicht ratsam ist es, dem Muskel zu wenig Ruhe zu gönnen. Sie werden mit mehr Training nicht einen besseren Erfolg erzielen – im Gegenteil. Ich spreche aus Erfahrung wenn ich Ihnen erzähle, dass Sie sich dabei nicht nur körperlich, sondern auch im Geist wehtun. Es ist nicht sehr toll, wenn Sie ein Übertraining haben, eigentlich gerne noch mehr trainieren möchten, aber es einfach nicht mehr geht. Sie bringen den Puls nicht mehr hoch, müssen die Gewichte zurückschrauben und fühlen sich etwas niedergeschlagen.

Nicht so lustig. Geben Sie Ihrem Körper die 48 Stunden Regenerationszeit, welche er braucht. Wenn Sie Ihr Training jedoch so aufteilen, dass Ihre Muskulatur unterschiedlich belastet wird (z.B. Splittraining), sollte es im Normalfall möglich sein, täglich zu trainieren.  Sie lesen dazu alles im Detail in meinem Beitrag über Muskelkater.

 

Keine Regelmässigkeit

Ferien, krank, Geburtstag, Grillen mit Freunden oder Kindern und viele andere Gründe können Sie dafür verantwortlich machen, dass Sie nicht regelmässig trainieren.

Wenn Sie eines von drei Trainings einmal im Monat auslassen, sollte dies kein signifikanter Unterschied darstellen. Besuchen Sie das Training jedoch nur 1x pro Woche und sind dann eine Woche in den Ferien und eine weitere haben Sie eine ‘wichtige’ Verabredung, haben Sie nur noch 2x pro Monat trainiert.

Ich denke, wir verstehen uns.

Suchen Sie nach Alternativen, besuchen Sie das Training an einem anderen Tag oder planen Sie Ihre Termine um das Training rum.

 

Kein oder das falsche Aufwärmen

Wenn Sie sich nicht korrekt aufwärmen, werden Sie im Training weniger Leistung erbringen können.

Gehören Sie zu den Personen, welche sich nicht aufwärmen? Oder gehören Sie zu den Personen, welche vor dem Krafttraining auf’s Laufband, auf’s Velo oder den Stepper gehen?

Willkommen im Jahr 2018 – mittlerweile sollte es allgemein bekannt sein, dass dies nicht gross Sinn macht. Wärmen Sie sich funktionell auf, bereiten Sie sich auf genau das Training vor, welches Sie im Anschluss machen wollen. Sie lesen dazu alles im Detail in meinem Beitrag über das Aufwärmen.

 

Zu wenig anstrengend

Geben Sie im Training vollgas. Sie werden sich nicht verbessern können, wenn Sie sich nicht wirklich anstrengen und Ihr bestes geben.

Es macht nur in wenigen Fällen Sinn, im Training nicht alles zu geben.

Sind Sie eine Person, wessen Sport nicht wirklich anstrengend ist? Sind Sie zugleich eine Person, welche Ihre Ziele nicht wirklich erreicht?

Nun, ändern Sie dies. Es ist ganz einfach. Pushen Sie sich (oder lassen Sie sich von einem Trainer pushen). Gehen Sie an Ihr Limit. Nur dort oben werden Sie eine Veränderung erfahren.

 

Keine Planung

Mit diesem Punkt spreche ich gleich zwei Dinge an:

  1. Sie planen Ihr Training nicht in den Wochen- oder Tagesablauf ein

  2. Sie steigern sich in Ihrem Training nicht. Sie trainieren ohne Plan und immer das Gleiche.

 

Zu Punkt 1:

Wenn Sie sich keine fixen Zeiten für Ihr Training vornehmen, werden Sie es wahrscheinlich aus ‘Zeitgründen’ nicht absolvieren. Wenn wir unsere wöchentlichen Sporteinheiten jedoch fix in die Agenda einplanen, werden wir den Rest drumherum planen. Planen Sie also gerade als erstes entweder jede Woche Ihre regelmässigen Einheiten ein oder passen Sie die Trainingszeiten Ihren unregelmässigen Arbeitszeiten/ihrem Wochenplan an. Sollten Sie bis Freitagabend Ihre Einheiten noch nicht absolviert haben, so haben Sie dafür ja am Wochenende noch Zeit 😉.

 

Zu Punkt 2:

Darüber finden Sie hier (Link Blogbeitrag zu den Variationen im Training) einen ausführlichen Beschrieb. Sie werden keine Fortschritte machen können, wenn Sie über einen längeren Zeitraum hinweg immer gleich trainieren. Steigern Sie sich, bringen Sie Abwechslung in die Sache und probieren Sie mal Neues aus.

 

An der Ernährung scheitert’s

Wenn Sie das mit dem Training super befolgen, dennoch nicht den gewünschten Erfolg erzielen, empfehle ich Ihnen, sich mal mit der Ernährung etwas genauer zu Befassen. Sie lesen schon in vorherigen Artikeln von mir, dass die Ernährung 70-80%, das Training nur 20-30% von Ihrem Erfolg ausmacht.

Sie sollten also – egal wie gerne Sie essen – etwas an Ihrer Ernährung ändern. Starten Sie mit kleinen Schritten und experimentieren Sie, was zu Ihnen passen könnte. Sie werden die passenden Dinge beibehalten, die unpassenden wieder verwerfen. Wenn Sie sich von einem Ernährungsberater helfen lassen, ist dies sicherlich auch eine gute Idee.

 

Stress

Auch wenn Sie keinen der bisher genannten Punkte erfüllen, kann es trotzdem sein, dass sie ihr Ziel nicht erreichen. Dies kommt meist daher, dass die Leute unter Stress stehen, emotional aufgewühlt sind oder ständig negative, destruktive Gedanken und Muster haben.

Sie können noch den besten Trainingsplan haben – sie werden bei einer negativen Haltung (z.B. ich bin einfach dick und werde dies auch bleiben) nicht den gewünschten Erfolg erzielen können.

 

Reduzieren Sie Ihren Stress. Was stresst Sie?

Ist es die Arbeit? Druck? Von wo? Machen Sie sich Ihn selbst oder kommt er von aussen?

Vermeiden Sie alles, was Sie stresst. Tun Sie mehr Dinge, welche Sie wirklich freuen. Tun Sie die Dinge, welche Sie ‘eigentlich lieber machen würden’.

Wenn Sie nun denken, dass die Situation jetzt einfach so ist und Sie sie nicht ändern können, dann sind Sie herzlich dazu eingeladen, Ihre Komfortzone zu verlassen und die Situation zu ändern. Suchen Sie sich einen neuen Job, regeln Sie das Problem mit Ihrem Partner oder ziehen sie um. Was Sie auch immer gerade belastet – regeln Sie jetzt, nicht erst in zwei Jahren (da es bis dann ja sicher besser wird...) oder wenn es schon zu spät ist.

 

Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg bei Ihrer Veränderung. Ich wünsche Ihnen den Mut, genau das zu tun, was Sie in Ihrem Innern schon lange wollten.

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