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BLOG + NEWS

Wie Bewegung am meisten Spass macht

January 31, 2018

Sind Sie auf der Suche nach einer Art von Bewegung oder Sport, die wirklich Spass macht? Suchen Sie nach einer Möglichkeit sich zu bewegen, welche Sie auch nach Monaten und Jahren noch begeistert und mit Freude erfüllt? Hier erfahren Sie, welche Art von Bewegung Sie glücklich macht und weshalb.

Wir sind alle verschieden – und doch so gleich

Menschen sind Individuen – jeder hat seine eigene Persönlichkeit, seinen eigenen Körper und seine eigenen Angewohnheiten. Und doch sind wir alle verbunden, soziale Wesen und in einer gewissen Weise genau gleich. Wir tendieren zu ähnlichen Verhaltensmustern, ähnlichen Gedanken und lassen uns von ähnlichen Gegebenheiten beeinflussen. Und wir schätzen einander. Auch wenn wir teilweise grosse Unterschiede erkennen, können wir (sofern wir dies wirklich wollen), mindestens ebenso viele Gemeinsamkeiten feststellen.

 

Denken Sie mal darüber nach.

 

Wir möchten uns nicht vollkommen von der Gesellschaft isolieren und immer alleine sein. Auch wenn uns teilweise andere Personen stören, nerven oder verletzen; sind wir schlussendlich doch froh, nicht immer alleine zu sein. Wir schätzen es, gemeinsam Dinge zu tun, jemandem etwas zu erzählen, etwas zusammen erleben zu können oder Gefühle/Gedanken oder Situationen zu teilen.

 

Und genau so verhält es sich auch im Sport. Die meisten von uns schätzen es, sich gemeinsam zu bewegen. Manchmal ist es einfach schon schön, wenn jemand neben einem ist/geht/steht. Stellen Sie sich dabei vielleicht eine Wanderung vor: Sie stehen stillschweigend auf dem Gipfel und erblicken eine wunderschöne Weite vor sich. Ist es nicht toll, wenn Sie, auch wenn Sie nicht miteinander sprechen, diesen Moment mit einer lieben Personen oder einer Gruppe/Familie teilen können, in welcher Sie sich wohlfühlen?

 

Bewegung in der Gruppe

Wir haben extrem viele Hormone, welche tagtäglich von unserem Körper produziert werden. Das Hormon, welches bei depressiven Verstimmungen aus dem Gleichgewicht geraten ist, heisst Serotonin. Serotonin ist mittlerweile recht bekannt als «Glückshormon».

Bei Depressionen haben wir eine reduzierte Fähigkeit, das Serotonin aufzunehmen und es wirken zu lassen; es baut sich schneller wieder ab.

Häufig werden bei solchen Thematiken Antidepressiva geschluckt – diese sollen den Abbau von Serotonin verlangsamen (Name auch: Serotonin-Wiederaufnahmehemmer). Eine ausführliche Erklärung über Serotonin wird hier jedoch nicht thematisiert, geht es doch vielmehr darum, dass wir lernen und wissen, was wir gegen unsere niedergeschlagene Stimmung tun können.

 

Vorteile von Gruppentrainings

  • Man hat einen fixen Termin und geht hin

  • Man kann weniger Ausreden bringen

  • Man lernt neue Leute kennen und kann Freundschaften schliessen

  • Das Training geht schnell vorüber, da man sich nicht nur steif auf sich selbst fixiert

  • Das «Leiden» wird etwas gelindert, denn die Anderen leiden ja auch

  • Man leistet mehr, man profitiert mehr, man «beisst» mehr durch

  • Es ist schön, wenn alle das gleiche oder ein ähnliches Ziel verfolgen

  • Man freut sich aufs Training, da es immer Spass macht und man die anderen sieht

  • Wenn es einen Trainer/Instruktor hat: man wird geführt, motiviert und eventuell korrigiert

  • Wenn man Fragen hat, erhält man eine Antwort

  • Andere können einem aufheitern

  • Die Gedanken drehen sich um etwas anderes

  • Man bleibt flexibel und sozial im Kontakt mit anderen, man übt Toleranz und Verständnis

  • Gruppen sind unglaublich motivierend

  • Es macht Freude, wenn man gemeinsam über etwas lachen kann oder mal etwas bei vielen nicht funktioniert.

  • Man kann sich gegenseitig anspornen und zu höheren Leistungen verhelfen

  • Man wird selbstbewusster und offener

  • Man bleibt dran und erreicht somit seine Ziele (Konstanz ist einer der wichtigen Faktoren)

Art von Gruppentrainings

Es gibt unzählige Angebote von Bewegung in der Gruppe. Sie können sich einem Sportteam anschliessen, einem Club beitreten, in einem (Sport-)Verein mitmachen oder Group-Fitness-Kurse in einem Fitnessstudio oder bei Privaten Anbietern besuchen. Auch könnten Sie Schwimmkurse buchen, ins Yoga gehen oder sich einer Walking-/Jogginggruppe anschliessen.

 

Ich persönlich empfehle Ihnen ein Training draussen. Zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter. Sie werden auch in Ihrer Region (hoffe ich zumindest) einige coole Angebote finden.

 

Meine Idealvorstellung von einem Gruppentraining:

  • Draussen

  • Findet immer statt, bei Wind und Wetter

  • Findet JEDE Woche statt, ohne Ferien

  • Gruppengrösse pro Leiter maximal 15 Personen

  • Der Leiter kontrolliert die Teilnehmer auf Ausführung und Körperhaltung

  • Der Leiter motiviert und spornt an

  • Man macht Übungen in der Gruppe, zu zweit und alleine (nicht nur jeder für sich).

  • Man lacht zusammen und Spässe sind erlaubt

  • Der Leiter macht, wo möglich, selbst bei den Übungen mit

  • Man arbeitet mit seinem eigenen Körpergewicht

  • Die Übungen sollten funktionell sein (einem im Alltag weiterhelfen)

  • Das Training ist fordernd (aber nicht überfordern) für JEDEN Teilnehmer

  • Jeder fühlt sich wohl in der Gruppe und man respektiert und schätzt sich gegenseitig

  • Man trainiert nicht nur Ausdauer oder nur Kraft, sondern kombiniert diese beiden mit den anderen Konditions- und Koordinatiosaspekten wie Beweglichkeit, Schnelligkeit etc.

  • Das Training hat ein gutes Konzept mit Aufwärmen, Hauptteil(en) und einem Abschluss

  • Man fühlt sich nach dem Training besser als vor dem Training

 

Sie dürfen sich gerne von diesem einminütigen Video hier inspirieren lassen, damit Sie sich etwas Konkretes unter diesen Punkten vorstellen können:

 

(zweites Video; Impressionen aus dem Gruppentraining)

Trainings wie diese sind für jung und alt geeignet, für Anfänger und Sportler, für träge und quickfidele Leute – der Clou besteht im Konzept und in der Leitung.

 

Was bereitet Ihnen am meisten Freude?

Wieder zu Ihnen: Was stimmt für Sie? Was hindert Sie daran, ein Training in der Gruppe auszuprobieren? Die Personen werden Sie auch nicht urteilen, sie werden viel zu fest mit sich selbst beschäftigt sein (in einem positiven Weg natürlich).

Fragen Sie sich, was würde ich gerne tun? Welche Art von Bewegung könnte mir Spass machen?

Suchen Sie sich eine Gruppe und schliessen Sie sich ihr an – schon sind Sie drin.

Und wenn Sie nach dem Lesen dieses Textes denken, dass Sie im Sport eher der Einzelgänger sind, dann überlegen Sie sich, was Ihnen Freude bereiten würde und starten dann gleich damit – am besten noch heute. 😊

 

Wie Sie damit starten können

Und nun, bringen Sie Handlung in Ihre Überlegungen. Reine Gedanken ohne eine Handlung verfliegen früher oder später wieder. Machen Sie sich schlau, schauen Sie nach, wo und wann Sie mal in einem Training reinschnuppern können. Rufen Sie einfach an, gehen Sie vorbei oder schreiben Sie den Leuten. Sie werden es einfach mal austesten gehen – wenn es nicht gefallen hat, haben Sie zumindest Ihren Horizont und Ihr Wissen erweitern sowie eine neue Erfahrung gemacht.

 

Also los, was würde Sie interessieren? Was «glustet» Sie?

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