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Warum uns Sport manchmal stinkt und wie wir Unlust überwinden können

September 20, 2018

Kennen Sie das? Sie wissen, dass Sie sich eigentlich mehr Bewegen sollten, aber sie haben die «es schisst mi ah!» oder «i mag eifach nid»-Laune? Oder Sie suchen ewig oder vergeblich nach der sogenannten Motivation, welche Ihnen zum Sport oder zum Beginn mit Sport helfen soll? Dies geschieht vielen von uns – meist tritt dieses Gefühl von Unlust und Demotivation vor einem Training auf. Hier lesen Sie, woher es kommt und was Sie tun können, damit es erst gar nicht mehr kommt.

Ich brauche mal Pause – oder der Kampf in unserem Kopf

Sie kennen es – Sie sind zu Hause und können endlich mal entspannen. Sie liegen auf dem Sofa und denken, dass Sie sich nach dieser anstrengenden Woche einen gemütlichen Abend gönnen möchten.

Doch dann.

Dann kommt Ihnen blitzartig in den Sinn, dass Sie den Sport ja schon seit Montag am aufschieben sind und immer noch nichts gemacht haben.

Was jetzt?

Wie entscheiden Sie sich? Chillen Sie ruhig auf dem Sofa weiter oder raffen Sie sich für den Sport auf?

Nun kommt er, der Kampf mit sich selbst – Gefühle und Gedanken – hin und her, wer gewinnt? Der Sportmacher oder der Sofasitzer? Sie haben bestimmt schon solche Situationen erlebt, nicht nur im Bezug zum Sport (oder eben Nicht-Sport).

 

Ich hoffe, dass Sie die nächsten Zeilen etwas zum Nachdenken (und Handeln) anregen werden. 😊

 

Woher kommt dieses Gefühl von Unlust?

Ganz einfach: Es ist unser Ego. Unser Ego will uns grundsätzlich schon mal von all dem Hindern, was uns näher zu uns selbst führt, was uns WIRKLICH guttun würde.

Das Ego liebt die Komfortzone, das Ego liebt alte Muster, welche uns nur kurzfristig (jedoch aber NIE langfristig) befriedigen. Das Ego tendiert dazu, uns immer zu kritisieren à das heisst, dass wir uns aufgrund des Egos selbst kritisieren, und zwar übermässig.

Und das Ego ist auch dasjenige, welches sich aktiv und meistens mit grossem Erfolg für die Bequemlichkeit einsetzt.

 

Wie erkenne ich mein Ego?

Auch das ist ganz einfach: treten bei Ihnen wiedermal Gedanken von Unlust auf oder haben Sie einen Fight in Ihrem Kopf, dann können Sie sich einfach selbst fragen: «Ego, bist du das?».

Sie werden Ihre Antwort erhalten (es wird ihnen im gleichen Sinne übermittelt werden, wie Sie die Unlust wahrnehmen).

Wenn Sie dann wissen, was genau alles von Ihrem Ego stammt, streichen Sie dies aus Ihren Gedanken und Gefühlen raus und folgen dem Rest, der da auch noch mitgemischt hat. Das wäre Ihre innere Stimme, welche versucht, Sie Schritt für Schritt näher zu sich selbst zu führen. Dem können Sie vertrauen. Immer.

Die innere Stimme oder innere Führung ist meistens auch «der Gedanke vor dem ersten Gedanken». Teilweise wissen Sie die Antwort ja schon, bevor Sie die Frage gestellt haben oder bevor sie zu denken beginnen. Dies nennt sich auch Intuition, Bauchgefühl oder (direkte) innere Wahrnehmung.

 

 

Wie überliste ich mein Ego?

Wie Sie vielleicht jetzt herausgefunden haben, ist das Ego dasjenige, welche immer die besten Ausreden bereit hat. Es gibt ja nun mal wirklich für alles und immer eine passende Ausrede, nicht wahr?

Erkennen Sie Ihre Ausreden (also: die Stimme vom Ego, welches Sie vom «Guten» abhalten will) und machen das, was Ihnen WIRKLICH auf Dauer guttut.

Ich denke, es fällt Ihnen am leichtesten, wenn Sie sich dafür einige Denkenssätze bereitlegen.

Hier einige (positiv formulierte) Beispiele dafür:

  • Ich weiss, dass ich mich nach dem Training super fühlen werde

  • Ich habe das Ziel, mich im Körper wieder wohlzufühlen. Ich werde JETZT einen weiteren Schritt dafür tun, diesem Ziel näher zu kommen.

  • ICH habe die Verantwortung über meine Tätigkeiten und Nicht-Tätigkeiten. Mein Handeln ist in meiner Verantwortung. Ich kann selbst entscheiden, ob ich XY jetzt mache/esse/trinke oder nicht.

  • Je öfter ich meiner inneren Stimme folge, desto schwächer wird mein Ego und desto gesünder werde ICH.

  • Der Sport macht mir Spass und tut mir gut. Ich gehe jetzt einfach und PUNKT.

  • Wenn ich mich jetzt nicht ändere, wann dann? Heute ist der ideale Zeitpunkt für eine Veränderung.

  • Liebes Ego, ich merke, dass du da bist. Ich werde bewusst gegen DICH und für MICH entscheiden.

 

Bitte formulieren Sie nicht Sätze wie «ich muss jetzt Sport machen, sonst nehme ich nie ab/zu», «wenn ich das jetzt nicht mache, dann werde ich noch dicker» oder sonstige Sie unter Druck setzende Sätze. Passen Sie auf damit – was Sie denken, das tendiert zur Materialisation! Denken Sie in negativen Sätzen, wird Ihr Ergebnis negativ werden.

 

Denken Sie positive Sätze und Sie werden sehen, Ihr Ego wird schwächer und schwächer.

Starten Sie heute noch. Nicht morgen, nicht am Montag und auch nicht nächsten Monat oder nach diesem oder jedem Ereignis XY. Sie stärken Ihr Ego Tag für Tag.

Es ist wie ein Schneeball, der am rollen ist. Zu Beginn war es nur ein kleines Bällchen, welches aber später zerdrückend gross werden kann. Je früher Sie eine Gewohnheit ändern, desto leichter fällt es Ihnen. Nehmen Sie Ihre Verantwortung in die Hand.

 

Und wie man Gewohnheiten ändert?

Man ersetzt sie durch eine neue Gewohnheit!

 

Ausrutscher?

Vergessen Sie das schlechte Gewissen – das ist ebenfalls eine miese Strategie unseres Egos. Schlechtes Gewissen führt nur wieder zu negativen Gefühlen mit entsprechenden Handlungen (welche dann wieder ein schlechtes Gewissen und Schuld verursachen usw.).

 

Machen Sie’s einfach gleich bei der nächsten Gelegenheit besser und anders. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Wenn Sie hinfallen, dann stehen Sie auch wieder auf, oder? Also, weiter geht’s 😊

 

Viel Spass! Wenn nicht jetzt, wann dann?

 

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