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Lernen Sie Ihre Faszien kennen

August 31, 2017

Seit einigen Jahren hört man oft das Wort Faszien. In diesem Beitrag lesen Sie, was Faszien überhaupt sind, wie Sie funktionieren und weshalb sie uns viel helfen können. Auch erfahren Sie, weshalb Sie besonders Acht auf die Faszien geben sollten und welche Auswirkungen eine gestörte Struktur haben könnte.

 

Was sind Faszien überhaupt?

Jeder von uns hat überall im Körper Faszien; an der Oberfläche der Haut und in der Tiefe der Muskulatur. Sie befinden sich in und um alle unsere Muskeln, sie umschlingen unsere Gelenke und verbinden unsere verschiedenen Körperstrukturen,beispielsweise die Organe mit den Knochen. Da in unseren Faszien viele Rezeptoren vorhanden sind, können sie uns sogar über das Nervensystem Rückmeldungen geben. Da die Faszienstruktur für Spannung zuständig ist, betreffen die Rückmeldungen vor allem auch die Wahrnehmung unserer Körperhaltung, die Position unserer Gelenke und das Vorandensein von Schmerz.

Häufig wird eine Faszie auch mit dem Begriff «Bindegewebe» ersetzt, was fachlich betrachtet nicht ganz korrekt ist (Faszien bestehen aus Wasser, Kollagen, Eiweiss, Zucker und Elastin und haben mehr Fähigkeiten und eine andere Struktur als normales Bindegewebe).

 

Wofür benötigen wir Faszien?

Die Bedeutung der Faszien sind besonders für die Sprungkraft und die Schnelligkeit enorm, da sie Energie speichern und in grosser Menge wieder abgeben können (wie eine aufgezogene Feder).

Wenn unsere Faszien geschmeidig und gut hydriert (mit Wasser versorgt) sind, haben wir eine geschmeidige Gangart, eine bessere Körperhaltung und weniger Schmerzen.

Ohne unsere Faszien hätten wir keinerlei Spannung im Körper und könnten uns nicht orientieren, wo sich unsere Körperteile befinden.

In gutem Zustand, helfen uns die Faszien zu mehr Leistungsfähigkeit und lassen die Regeneration schneller vorantreiben.

 

Was passiert, wenn es meinen Faszien nicht so gut geht?

Für das Funktionieren der Faszien ist Wasser ein wichtiger Punkt, denn ist die Flüssigkeit ihr Hauptbestandteil. Sind die Faszien nicht ausreichend mit Wasser versorgt (dehydriert), so sind sie nicht mehr so elastisch – wir können uns weniger schnell erholen und unsere Belastungstoleranz sinkt. Eine Dehydration kann auftreten, wenn die Faszien einseitig und monoton belastet werden oder man zu hart trainiert und eine Fehlhaltung hat. Auch durch unpassende Ernährung, Stress, Entzündungen, Angst, Nervosität, Bewegungsmangel oder unangenehme Zugluft können sich die Faszien verfilzen, verhärten und verkleben.

Bei einer Wasser-Unterversorgung sind Faszien sehr verletzungsanfällig, nicht mehr elastisch, und rissfähig. Die wellige Struktur der Faszien ist in den jungen Jahren noch besser.

 

Wie Sie sich Ihre Faszien besser vorstellen können

Am einfachsten stellen Sie sich einen Muskel vor, welcher von einer «Haut» aussenrum zusammengehalten wird. Diese «Haut» besteht aus kollagenenem (eiweissreichem, fasrigem) Bindegewebe und nennt sich Faszie. Im Normalfall, kontrahieren Muskel und Faszie in einem geschmeidigen Vorgang, ohne sich gegenseitig negativ zu beeinflussen.

 

Faszien sind sehr elastisch, geschmeidig, speichern und übertragen Energie halten wie bereits erwähnt unsere Körperteile zusammen – so, dass alles dort ist, wo es eben hingehört.

Wenn die übliche Wellenstruktur der Faszie gestört ist, sind verschiedene Teile davon zusammengeklebt. Somit hat der Muskel, welcher sich in der ihn umgebenden Faszie befindet, weniger Platz zum Arbeiten. Wir sind nicht mehr so leistungsfähig, da die Muskelarbeit nicht mehr ohne Widerstände verlaufen kann. Auch kann in einer verklebten Faszie keine oder viel weniger Energie gespeichert werden, da das energiespeichernde Wasser an den verfilzten Stellen aus der Faszie rausgedrückt wurde.

 

Sie können sich die Faszie auch wie einen Schwamm vorstellen: Eine gesunde Faszie ist ein Schwamm voller Wasser. Eine verklebte, verhärtete oder nicht mehr so gut funktionierende Faszie jedoch ist wie ein ausgepresster Schwamm: trocken und unbeweglich.

 

Mit gezielten Übungen, welche sogar für unsportliche Personen sehr leicht umsetzbar sind, können wir wieder Wasser in diese Gewebe bringen. Gerade bei Frauen sind die Effekte rasch sichtbar – Cellulite wird so ganz im Nebeneffekt vermindert.

 

 

Faszientraining – coming soon

Wie Sie ihre Faszien trainieren und wieder hydrieren können, lesen Sie im nächsten Blogbeitrag vom September 2017.

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